Die Woche nach Ostern wollten wir eigentlich irgendwohin, wo die Sonne
scheint in D.
Nun meinte doch der Wetterbericht, dies sei in der Zeit fast überall der Fall.
So entschlossen wir uns, mal in Richtung Berlin zu fahren. Kennen wir ja. Aber
mit dem Fahrrad läßt sich ein ganz anderes Berlin entdecken, als das, welches
wir mit dem Auto und dem Nahverkehr kennen.
Einen Campingplatz möglichst in Stadtnähe fanden wir per Internet:
Hotel&City Berlin, Gartenfelder
Str. 1 in Berlin
Naja! Das Berlin etwas lauter ist, als andere Gegenden, war klar.
Auch sah ich auf der Karte, das der Flughafen Tegel nicht weit entfernt ist.
Aber starten nicht die meisten Flieger mittlerweile von Schönefeld?
Nöh!
Als wir ankamen, hatten wir noch Nordwind. Das bedeutete, das die Flieger über
unsere Köpfe hinwegflogen. NIEDRIG und LAUT. Wir hatten vor, am nächsten Tag
nach Kleinmachnow weiterzuziehen, da drehte der Wind über Nacht. Und damit
sahen wir die Flieger nur noch landen und ein entferntes Brummen, wenn die
Urlaubsbomber ihren Start vorbereiteten. Wie gesagt, Berlin ist nicht der Harz!
Ansonsten ist der Campingplatz der ideale Startpunkt, um mit dem Rad den Rand
und das Zentrum von Berlin zu erkunden. Vom Campingplatz aus (umgeben von zwei
Kanälen auf denen Ruderer trainieren, Fischreiher ihr Unwesen treiben und ab
und zu auch ein Ausflugsdampfer vorbeizieht) ist man nach ca 4 km an der Spree
und fährt an dieser entlang (Gärten, Wiesen, Parks) am Schloss Charlottenburg
vorbei bis ins Zentrum. Wir sind am Tierpark (haben nicht Knut besucht) vom
Wasser weggefahren, durch den Tiergarten bis zum Brandenburger Tor somit nur auf
Radwegen und im Grünen unterwegs gewesen.
Fotos: